Am letzten Juni Wochenende ging es zur EM am Matschenberg. Die Wettervorhersage kündigte eine Hitzeschlacht an und so kam es auch. Um es vorweg zu nehmen, der Veranstalter hat alles in seiner Macht stehende unternommen um es den Fahrern und Teams so angenehm wie möglich zu machen, sei es extra Zelte am Vorstart um Schatten zu spenden oder Getränke für die Fahrer die bereits in ihren Fahrzeugen warten, zusätzlich kurze Wartezeiten durch super organisierte Aufrufe. Zusätzlich wurde die Strecke perfekt vorbereitet und die sonst bekannten Stellen hielten weitaus besser als gewohnt.
Kommen wir nun zum Renngeschehen. Der Samstag war ums offen auszudrücken echt schlecht. Das Auto fühlte sich eigentlich gut an, aber es schien an Leistung zu fehlen. Letzter Platz in den Zeittrainings und im ersten Vorlauf bestätigten dies. Leider fehlte uns eine Idee woran es liegen könnte, alles offensichtliche wurde überprüft, aber die gemeinsame Hilfe aus dem Fahrerlager brachte die Lösung- Tipps von Speedcar, ein Kompressionsprüfer vom Team Spliethoff und die Unterstützung von Patrick Keever (PK Pro Suspension) brachten eine gebrochene Zündkerze zum Vorschein, dadurch lief der Motor zweitweise nur auf zwei Zylindern, der Rest war alles i.O.. Vielen Dank für die gesamte Hilfe und Unterstützung. Am Sonntag sah alles wieder besser aus. P6 im zweiten Vorlauf und sogar P5 im dritten Vorlauf sicherten und Platz 29 in der Gesamtwertung. Wir sind absolut zufrieden mit diesem Ergebnis! Damit hat am Samstag niemand gerechnet und auch generell lag es sogar über unseren Erwartungen. So konnten wir entspannt Richtung Görlitz aufbrechen, um wieder Kraft zu tanken vor dem nächsten Rennen eine Woche später in Nova Paka.